Erfahrungsbericht Deutsche Wohnen

Deutsche Wohnen SE und KIWI haben zusammen den KIWI Safe entwickelt.

KIWI und Deutsche Wohnen

Wohnungsunternehmen Deutsche Wohnen SE und PropTech KIWI öffnen gemeinsam Türen. Und das digital und sicher. Dazu haben sie ihm Rahmen ihrer Kooperation ein eigens entwickeltes Produkt für die Wohnungswirtschaft und ihre Dienstleister ins Leben gerufen.

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Tagtägliche Probleme der Schlüsselverwaltung

Ein leidiges und teures Thema für große und kleine Wohnungsunternehmen: Die Schlüsselverwaltung. Die Organisation der herkömmlichen Metallschlüssel bedeutet einen enormen Verwaltungsaufwand und ein hohes Sicherheitsrisiko. Eine schnelle und vor allem realitätsgetreue Übersicht wer welchen Schlüssel hat, abholen oder wieder zurückbringen soll ist meist nicht gegeben. Riesige Schlüsselschränke machen Schlüsselübergaben zu einer unzuverlässigen Praxis. Das führt nicht selten dazu, dass Dienstleister, wie Handwerker oder Makler, lange Fahrten quer durch die Stadt auf sich nehmen müssen – um letztlich mit dem falschen Schlüssel am Objekt vor verschlossener Tür zu stehen.

 

Die Kosten der Schlüsselverwaltung in Deutschland gehen dabei in die Milliarden. Jährlich verursacht ein durchschnittliches Mehrfamilienhaus Kosten von mehr als 1.900 Euro. Deutschlandweit kommen so pro Jahr rund 6,68 Milliarden Euro Verwaltungskosten zusammen. Ein Betrag, den man dank digitaler Lösungen minimieren kann.

 

Die Welt dreht sich immer schneller. Spätestens seit die Digitalisierung auch in der Immobilienbranche richtig an Fahrt aufgenommen hat, stehen schnelle, online-basierte Lösungen im Fokus. Das klassische Schlüsselmanagement vieler Unternehmen kann damit allerdings nicht Schritt halten. Daran muss sich etwas ändern. Denn ein Handwerkerdienst kann noch so schnell gebucht und unkompliziert beauftragt sein – es nützt am Ende alles nichts, wenn er vor verschlossener Tür steht.

Für eine digitale Wohnungswirtschaft

Als Vorreiter des modernen Schlüsselmanagements startet Deutsche Wohnen die Zusammenarbeit mit dem PropTech Unternehmen KIWI. KIWI ist die smarte Zutrittslösung, die speziell für die Wohnungswirtschaft entwickelt wurde. Der Service der 2012 gegründeten KIWI.KI GmbH öffnet mit ihrem System mittels elektronischem Transponder und einer App auf dem Smartphone nahezu alle Türen des Mehrfamilienhauses. Die Zutrittsrechte werden über das KIWI Portal verwaltet, in dem sämtliche Türen übersichtlich verzeichnet sind.

 

Der große Vorteil des elektronischen Schließsystems gegenüber der klassischen Verwaltung von Metallschlüsseln ist der Verzicht auf Schlüsselübergaben. Um physische Gegenstände insbesondere in Großstädten wie Berlin abzuholen, verschwenden Dienstleister enorm viel Arbeitszeit. Zudem ist diese Methode, wie die Praxis zeigt, alles andere als zuverlässig. Insbesondere in einem Arbeitsumfeld, das Flexibilität zunehmend Bedeutung zukommen lässt, sind Anpassungsfähigkeit und Effizienz wichtig.

 

Deutsche Wohnen hat diesen Trend bereits frühzeitig erkannt und sich für eine Zusammenarbeit mit KIWI entschieden. Das Wohnungsunternehmen verspricht sich von der Kooperation effiziente Prozesse im Schlüsselmanagement und die Aufwertung des Bestandes. „Falsche oder verlegte Schlüssel spielen keine Rolle mehr und wir sparen für unsere Mitarbeiter viele Wege ein“, so Dr. Markus Eilers, Leiter Unternehmensentwicklung und Strategie der Deutsche Wohnen.

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„Falsche oder verlegte Schlüssel spielen keine Rolle mehr.“

Zu diesem Zweck haben Deutsche Wohnen und KIWI gemeinsam ein neues Produkt speziell für den Anwendungsfall der Dienstleister ins Leben gerufen: Der KIWI Safe ist die sichere, elektronische Variante eines Schlüsseltresors. In ihm werden relevante Schlüssel direkt im Eingangsbereich des Objekts sicher aufbewahrt. Verschlossen ist er mit einem KIWI Smart Lock. Dienstleister, die das Gebäude betreten müssen, bekommen ihr Zutrittsrecht unkompliziert von Deutsche Wohnen aus der Ferne vom Büro aus erteilt. Durch die Lösung für Hauseingangstüren KIWI Smart Entry betreten sie schlüssellos das Gebäude und öffnen den KIWI Safe mit einer App auf dem Smartphone. Dadurch spart Deutsche Wohnen nicht nur wertvolle Arbeitszeit, sondern behält auch stets den Überblick über vergebene Rechte.

 

Die Lösung ist der sanfte Schritt Richtung digitales Schlüsselmanagement. KIWI Smart Entry ist die schlüssellose Zutrittslösung für die Hauseingangstür und funktioniert parallel zum herkömmlichen Schließsystem. Bewohner werden somit nicht überrumpelt mit der digitalen Technik. Dienstleister profitieren von der digitalen Komponente, während Bewohner vorerst ihren gewohnten Schlüssel weiter nutzen können, wenn sie dies wünschen. Statt Schlüsselfahrten auf sich zu nehmen betreten Handwerker direkt das Gebäude. Die Hausmeister der Facilita, die das Produkt derzeit nutzen, müssen nicht mehr vor Ort sein, um Handwerkern die Türen zu öffnen. Deutsche Wohnen kann sich außerdem sicher sein, dass die Schlüssel nach Gebrauch wieder zurückgelegt und sicher verwahrt werden.

 

Um eine lückenlose und zuverlässige Protokollierung der Aufträge von Dienstleistern sicherzustellen, werden die Schließvorgänge des KIWI Safe automatisch aufgezeichnet. Diese Protokollierung betrifft selbstverständlich nur Dienstleister. Bewohner, die KIWI nutzen, bleiben uneingeschränkt anonym.

Die Immobilienwirtschaft wird digital

Derzeit isind über 60.000 Wohneinheiten an die KIWI Infrastruktur angeschlossen von über 440 Kunden der Wohnungswirtschaft. Darunter sind neben Riesen wie Deutsche Wohnen auch kleine Wohnungsunternehmen. Das Schlüsselmanagement möchte schließlich jeder effizient gestalten. KIWI CEO Karsten Nölling fast die Erfolgsgeschichte so zusammen: „KIWI hat sich längst im Alltag bewährt. Das zeigt auch, dass sich die Branche bewegt und das Thema PropTech voll in der Wohnungswirtschaft angekommen ist.“

Über Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasst zum 31. März 2017 insgesamt 160.000 Einheiten, davon 157.800 Wohneinheiten und 2.200 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX® Europe 600 und GPR 250 geführt.

Weitere Informationen unter:

www.deutsche-wohnen.com