Digital Natives

Die Bezeichnung wurde insbesondere 2001 von Marc Prensky geprägt. Man versteht darunter jene gesellschaftlichen Generationen, die in die digitale Welt hineingeboren worden ist. Dabei waren die ersten, die Generation Y, auch Millennials genannt, diejenigen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden. Für die zu Deutsch digitalen Ureinwohner ist die Verschmelzung der realen und virtuellen Welt komplett normal.

Durch die selbstverständliche Einbindung der digitalen Welt in alle Lebensbereiche veränderte sich auch das Lern- und Arbeitsverhalten im Alltag. Infolgedessen verschoben sich auch Wahrnehmungen und Vorgehensweisen in den Unternehmen und allgemein in der Arbeitswelt. Dabei wird die Nutzung von Wikis, Social Media sowie Business-Netzwerken für das Informationsmanagement immer üblicher. Digital Natives werden unter anderem auch Handy- oder Internetgeneration genannt.

Menschen, die nicht direkt in das heutige Technologiezeitalter geboren worden sind, aber trotzdem die digitalen Geräte benutzen, werden digital Immigrant genannt. Sie wurden sozusagen in die digitale Welt immigriert. Dabei wird von Medienwissenschaftlern die Unterteilung in digital Natives und digital Immigrant kritisch gesehen. Denn es sei oft kein Unterschied in der Intensivität der Benutzung der heutigen Technologien zu verzeichnen.

Doch dass ein Wechsel stattfand hin zur Digitalisierung, erkennt man daran, dass die vor 1950 Geborenen kaum noch mit den Modernisierungen mithalten und zum Beispiel vor smarten Wohnungen zurückschrecken, aus Angst die Technik im Haus nicht mehr bedienen zu können. Dabei ist besonders für die ältere Generation Ambient Assisted Living eine Möglichkeit selbständiger zu leben, wofür sich das Fraunhofer Institut besonders einsetzt.