Tracking

Unter Tracking gibt es viele Unterbegriffe wie Eye-Tracking, Webtracking, User-Tracking und so weiter. Allgemein meint der Begriff so viel wie das Nachführen oder Verfolgen von Daten. Wer trackt, versucht an Informationen zu kommen, indem er Ereignisse protokolliert, die durch Nutzer ausgelöst werden. Diese werden verarbeitet und für Analysen benutzt. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Daten, die gesammelt werden können, für die unterschiedliche Rechtsgrundlagen gelten. Die wichtigsten sind personenbezogene, pseudonyme oder anonyme Daten.

Personenbezogene Daten sind diese, mit denen eine Person leicht identifiziert werden kann, zum Beispiel Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Pseudonyme Daten sind fast dasselbe, nur wird hier das Identifikationsmerkmal durch ein Pseudonym ausgetauscht. Wichtig hierbei ist das die Pseudonymisierung reversibel, also rückkehrbar, ist.

Anonyme Daten sind personenbezogene Daten, die so stark verändert worden sind, dass eine Rückverfolgung auf die einzelnen Personen entweder nicht mehr möglich oder zu aufwendig ist. Daher gilt hier kein Datenschutzgesetzt mehr. Die anonymisierten Daten der Betroffenen können ohne Einwilligung benutzt werden.

Ein Beispiel für Tracking ist App Tracking. Das bedeutet, dass hier Apps auf mobilen Endgeräten während ihrer Verwendung getrackt werden. Dabei werden meistens lediglich Kennzahlen gelistet. Darunter fällt beispielweise, wie oft die App installiert wurde, auf welchem Betriebssystem und mit welchen Mobilfunkanbieter. Allerdings können in selteneren Fällen auch Nutzerlisten mit Buttonklicks oder Fehlermeldungen und Abstürze der App registriert werden.