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Smart-Meter-Rollout: Vom Kostenfaktor zur Renditechance

In Deutschland werden herkömmliche analoge Stromzähler Schritt für Schritt durch intelligente Zähler, sogenannte Smart Meter, ersetzt. Verpflichtend ist das Ganze seit Beginn 2020 und muss in den nächsten Jahren in allen Gebäuden mit höherem Stromverbrauch umgesetzt werden.

 

Rechtliche Grundlage dafür bildet das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“. Das führt zu hohen Kosten für Immobilienbesitzer – es sei denn, sie beschäftigen sich mit einer langfristigen Lösung.

 


Das Wichtigste in Kürze

  • Gebäude mit einem Allgemeinstromverbrauch von mehr als 6.000 kWh/Jahr müssen auf intelligente Stromzähler umstellen.
  • Damit kommen Kosten von bis zu 26 Millionen Euro auf die Wohnungswirtschaft zu.
  • Ein Energiedienstleister aus Köln macht aus den Kosten eine Renditechance für Immobilienbesitzer.

 


 

Der lang erwartete Startschuss für den verpflichtenden Smart-Meter-Rollout ist gefallen. Am 31. Januar hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die dazu notwendige positive Markterklärung veröffentlicht. Betroffen vom Pflichteinbau der Smart-Meter sind Stromverbraucher mit mindestens 6.000 kWh/Jahr.

 

Smart Meter, das sind intelligente Stromzähler, die digital Stromverbrauchsdaten versenden und dazu an das Internet angebunden sind. Sie sind der Grundstein intelligenter Stromnetze, in denen Stromverbräuche transparent und planbar werden. Der Smart-Meter-Rollout bezeichnet dabei den flächendeckenden Umtausch analoger mit solchen intelligenten Stromzählern. „Intelligente Messsysteme sind die Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung der Energiewende“, so das Bundeswirtschaftsministerium in einem Statement zur Markterklärung Anfang des Jahres.

 

Für Immobilienbesitzer mit Gebäuden, die einen solchen jährlichen Stromverbrauch für Aufzug, Flur- und Außenbeleuchtung aufweisen, bedeutet das in den kommenden Jahren, auf intelligente Stromzählertechnologie umsteigen zu müssen. Laut einer Zählung aus dem Jahr 2011 sind das ganze 130.000 an der Zahl. Das wird kosten – bis zu 200 Euro pro Zähler im Jahr. Es ist deutlich: Für die Wohnungswirtschaft entsteht ein weiterer Kostenfaktor.

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Möglichkeiten der intelligenten Zähler

Der Vorteil der intelligenten Zähler liegt trotzdem auf der Hand: Intelligente Zähler senden Verbrauchsdaten in Echtzeit und machen diese transparent. Der Verbrauch ist unter Kontrolle und das Einpflegen von Erzeugungsanlagen wie Photovoltaikanlagen wird vereinfacht. Außerdem können an die „Kommunikations-Kontaktpunkte“ der Zähler, die sogenannten Gateways, weitere Zähler angebunden werden, um z. B. die Fernauslesung von Wasser- und Wärmemengen direkt mit abzuwickeln.

 

Der Mieterstromanbieter EINHUNDERT Energie hat eine Software-Plattform entwickelt, die die Daten der intelligenten Zähler für Strom, Wasser und Wärme verarbeitet, in einer App visualisiert und transparent mit dem Endverbraucher abrechnet. Mieterstrom bedeutet, dass eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Mehrparteiengebäudes für die Stromversorgung der Endverbraucher vor Ort genutzt wird. EINHUNDERT Energie betreibt diese Photovoltaikanlagen und tritt als Energieversorger für die Mieter auf.

 

„Betreiben wir die Photovoltaikanlage und versorgen die Mieter mit Sonnenstrom, arbeiten wir prinzipiell mit intelligenter Zählertechnologie. Damit ermöglichen wir unseren Kunden, die Stromerzeugung und die jeweiligen Verbräuche im Gebäude im Blick zu haben. Außerdem überwachen wir per Fernwartung die Anlagenleistung.“, so Julian Halbey, Datenservice-Manager der EINHUNDERT Energie GmbH. Das ermöglicht Verbrauchs- und Kostentransparenz und überraschende Nachzahlungen gehören für Mieter der Vergangenheit an.

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Aus der Not eine Tugend machen

Investiert ein Immobilienbesitzer in eine Photovoltaikanlage und entscheidet sich für einen Mieterstromanbieter wie EINHUNDERT Energie, betreibt dieser die Anlage und installiert standardmäßig intelligente Zähler. Für deren Nutzung zahlt EINHUNDERT Energie dem Immobilienbesitzer eine Pacht. Damit amortisieren sich die Kosten des Immobilienbesitzers nach etwa 12 Jahren und er erwirtschaftet eine Rendite von bis zu 6 Prozent.

 

Nebenbei wird die Immobilie mit der Photovoltaikanlage aufgewertet und die Mieter des Gebäudes profitieren von günstigem Ökostrom, mit dem EINHUNDERT Energie sie beliefert. Günstig, weil der vor Ort erzeugte Strom nicht durch das allgemeine Stromnetz geleitet werden muss und damit Gebühren zur Netznutzung entfallen. Diesen Preisvorteil gibt EINHUNDERT Energie an die Endkunden weiter.

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EINHUNDERT Energie GmbH betreibt bundesweit Photovoltaikanlagen auf Mehrparteiengebäuden in Kombination mit digitaler Zählertechnik und liefert den Solarstrom aus diesen Anlagen an die Endverbraucher im Gebäude. Über eine eigene Software-Plattform visualisiert das Unternehmen die digital erfassten Stromflüsse im Gebäude und rechnet den aktuellen Verbrauch monatlich je Wohneinheit ab. Für die Planung und Installation der Photovoltaikanlagen und der digitalen Zählertechnik arbeitet EINHUNDERT mit Partnerunternehmen zusammen. Endverbraucher erhalten günstigen Solarstrom vom eigenen Dach und, wenn die Sonne nicht scheint, beliefert sie das Unternehmen mit Ökostrom aus dem Stromnetz. Immobilieneigentümer profitieren unter anderem von einer regelmäßigen Pachtzahlung von EINHUNDERT.

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