Dienstleister Wohnungswirtschaft

Die Dynamik der Wohnungswirtschaft: Wohnungsunternehmen und ihre Dienstleister

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Die Wohnungswirtschaft ist ein komplexer Wirtschaftszweig, in dem vielfältige Akteure zusammenkommen. Auf dem KIWI Blog haben wir bereits eine Übersicht über die Aufteilung der Verbände der Wohnungswirtschaft veröffentlicht. In diesem Beitrag geht es um die Dynamik der Wohnungswirtschaft mitsamt aller beteiligten Unternehmen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wie ist die Wohnungswirtschaft aufgebaut? Dieses Mal: Wohnungsunternehmen und ihre Dienstleister
  • Der Alltag dreier Gruppen greift innerhalb der Wohnungswirtschaft ineinander: Bewohner, Wohnungsunternehmen und Dienstleister
  • Zukunftsweisend: digitale Kanäle verstärken und Plattformen bilden, beispielweise in Zusammenarbeit von Wohnungsunternehmen und PropTechs

Dynamik de Wohnungswirtschaft

 

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Der Bewohner im Mittelpunkt

Die Dynamik der Wohnungswirtschaft setzt sich grundsätzlich aus drei beteiligten Gruppen zusammen: Die Bewohner befinden sich im Zentrum aller Tätigkeiten und machen Gebrauch von den angebotenen Leistungen. In direktem Kontakt mit Bewohnern stehen die Wohnungsunternehmen.

Wohnungsunternehmen in beständigem Austausch

Die Landschaft der Wohnungsunternehmen gestaltet sich sehr heterogen. Die kommunalen, privaten und genossenschaftlichen Strukturen reichen von einer kleinen, selbstverwalteten WEG bis zu großen, börsennotierten Unternehmen wie TAG, deutsche Wohnen oder Vonovia. Somit können vielfältige Interessen verfolgt werden. Mittels Hausverwaltungen stehen sie in permanentem Austausch mit Bewohnern auf der einen sowie Dienstleistungsunternehmen auf der anderen Seite.

Dienstleistungen für Wohnungsunternehmen und Bewohner

Dienstleister der Wohnungswirtschaft arbeiten bei fast allen Aufgaben eng mit den Wohnungsunternehmen zusammen. Dadurch entwickelt sich ein dichtes Zusammenspiel entlang der Prozesse der Wohnungswirtschaft. Vom Messdienstleister über den Abfallentsorger bis zum Softwareanbieter oder Bauunternehmer – Wohnungsunternehmen und Dienstleister arbeiten in zahlreichen Situationen zusammen. Dazu gehören beispielsweise Entsorger wie Alba, Bartscherer und Berlin Recycling oder Aufzugsunternehmen wie Schindler Deutschland.

 

Ohne diese zum Teil hochspezialisierten Dienstleister könnte die Wohnungswirtschaft nicht so stark sein wie sie ist. Umgekehrt liegt die Daseinsberechtigung der Dienstleister in der Wohnungswirtschaft. Die Wohnungswirtschaft wiederum erbringt ihre Leistungen für ihre Kunden, die Bewohner. Diese nutzen ebenfalls ihrerseits eine Vielzahl von Dienstleistern, die für sie in der Wohnung unterschiedliche Leistungen erbringen. Diese reichen von Logistikkonzernen wie der DHL über Essenslieferanten wie Lieferheld bis zu Pflegeanbietern wie der Caritas.

Blick in die Zukunft: bessere Vernetzung mit PropTechs

Die verschiedenen Akteure aus Bewohnern, Wohnungsunternehmen und Dienstleistern befinden sich in ständigem Austausch. Kurze Kommunikationswege und digitale Kanäle unterstützen schnelle Prozesse und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Insbesondere durch PropTech-Unternehmen erlebt die Wohnungswirtschaft derzeit im Zuge der Digitalisierung die Umsetzung innovativer Konzepte. Die PropTechs ergänzen durch ihre Innovationen die bestehenden Konzepte und durchbrechen veraltete Vorgehensweisen. Dabei tritt ein Trend immer stärker in den Vordergrund: Die Vernetzung der verschiedenen Akteure und Prozesse, das Denken in Plattformen und die Bedeutung von Schnittstellen. Dieser Trend wird von den PropTechs stark forciert. Entsprechend werden wir uns in unserer nächsten Artikelfolge dem Thema Plattformen und Schnittstellen widmen.

 

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Karsten Nölling

Der Experte für Wohnungswirtschaft Karsten Nölling ist seit September 2016 Vorsitzender der Geschäftsführung der KIWI.KI GmbH. Bereits seit Ende 2014 war er als Vertriebsleiter bei KIWI tätig und Mitglied des Executive Committees. Vor KIWI entwickelte er als Firmengründer einen digitalen Concierge Service für Hotels und war als Head of Operations für das Startup 9flats verantwortlich. Davor war Karsten Nölling Unternehmensberater bei McKinsey & Company und Projektleiter für Lean Manufacturing bei Mercedes-Benz. Bei Twitter ist er zu finden als @KarstenNoelling.

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