smart home für Wohnungswirtschaft

Smart Home – der umfassende Überblick für die Wohnungswirtschaft

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Smart Home ist der Oberbegriff für das intelligente Haus. Hier werden Smart Home Anwendungen digital miteinander verknüpft, sodass sie auch aus der Ferne zu steuern sind. Das Smart Home bringt neben langfristigen Kostenvorteilen auch einen erhöhten Komfort und viele weitere Vorteile mit sich.

 

Sprachsteuerung, intelligente Kühlschränke und vernetzte Rauchmelder. Smart Home hat sich in den letzten Jahren zu einer vielseitigen Branche entwickelt. Und sie verändert sich rasch weiter! Längst sind diese intelligenten Innovationen nicht mehr nur für Privatpersonen interessant. Es entstehen auch viele Vorteile für die Wohnungswirtschaft: Sie profitiert von einer erhöhten Gebäudesicherheit, Wertsteigerung Ihrer Immobilie und Kosteneinsparungen.

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In diesem Blogartikel stellen wir Ihnen Anwendungen aus dem Smart Home Segment vor, erklären die wichtigen Begrifflichkeiten und beleuchten Vorteile für Wohnungsunternehmen näher. Der Artikel erläutert außerdem, wie Sie bestehende Hindernisse, wie beispielsweise eine vermeintlich schwierige Installation, den Datenschutz und Interoperabilität unterschiedlicher Produkte, überwinden. Schlussendlich stellt der Beitrag Erkenntnisse aktueller Studien, sowie weiterführende Literatur für Sie bereit. So erhalten Sie den umfassenden Überblick zum Thema Smart Home.

Alles auf einen Blick:

Tipp: Durch das Klicken auf die einzelnen Überschriften gelangen Sie zu dem zugehörigen Abschnitt:

 

Warum sollte sich die Wohnungswirtschaft mit dem Thema Smart Home beschäftigen?

 

Was ist Smart Home?

 

Vorteile durch das Smart Home für die Wohnungswirtschaft

 

So überwinden Sie die Herausforderungen

 

Mit welchen Kosten muss ich für ein Smart Home rechnen?

 

Wie wird aus einem Mehrfamilienhaus ein Smart Building?

 

Ausblick: Vernetzte Zukunft

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Warum sollte sich die Wohnungswirtschaft mit dem Thema Smart Home beschäftigen?

Kennen Sie schon Herrn Müller?
Herr Müller ist Immobilienverwalter eines namhaften Wohnungsunternehmens in Berlin. Er macht seinen Job gut und gerne, und das bereits seit 25 Jahren. Darauf ist er sehr stolz.

 

Wie arbeitet Herr Müller?
Herr Müller kommt wie gewohnt um 7.30 Uhr ins Büro. Nach dem ersten Kaffee und einem netten Gespräch mit Kollegen über das Wochenende, setzt er sich an seinen Schreibtisch. Er öffnet sein E-Mail Postfach: Neben dem KIWI Newsletter sieht er ein Update von seinem Smart Building System aus der Wattstr. 11.

 

“Guten Morgen Herr Müller,
die Aufzüge in der Wattstr. 11 mussten gewartet werden. Dieser Service wurde bereits an einen geeigneten Handwerker weitergeleitet. Am Freitag um 16.23 Uhr wurden die Aufzüge bereits von Ihrem vertrauensvollen Partner gewartet. Alle Aufzüge sind somit wieder Einsatzbereit. Wir bedanken uns, dass Sie unser Smart Building Verwaltungstool verwenden und wünschen Ihnen einen angenehmen Tag. “

 

Herr Müller ist begeistert!
Er musste sich weder um die Suche nach einem geeigneten Handwerker kümmern, noch den Auftrag erteilen. Selbst die Rechnung ist bereits automatisch und digital an die Buchhaltung weitergeleitet worden. Der Preis stimmt, stellt er fest. Zufrieden nimmt er einen weiteren Schluck Kaffee.

 

So wie Herrn Müller geht es einigen Mitarbeitern von Wohnungsunternehmen. Viele etablierte Unternehmen in Deutschland investieren bereits siebenstellige Beträge in die Digitalisierung, darunter fällt auch der Bereich der Smart Home bzw. Smart Building Anwendungen.

 

Kein Wunder, denn intelligente Lösungen bringen enorme Vorteile mit sich. Sie erhöhen die Sicherheit der Immobilie. Zudem vereinfachen Sie den Alltag der Bewohner, sowie Vermieter enorm. Gerade ältere oder beeinträchtigte Menschen profitieren von den Smart Home Geräten, indem beispielsweise die Haustür ganz ohne den mechanischen Schlüssel zu öffnen ist. Kosteneinsparungen machen die intelligenten Lösungen gerade für Wohnungsunternehmen interessant. Durch die Automatisierung werden viele Prozesse effizienter gestaltet, was auch ressourcenschonend ist. Die Integration von Smart Home Anwendungen schafft eine erhöhte Mieterbindung, was einer hohen Fluktuation entgegen wirkt, und den Immobilienwert stark erhöht .
So profitieren Bewohner, Verwalter und letztendlich auch das Wohnungsunternehmen von der Implementierung von Smart Home bzw. Smart Building Anwendungen.

 

Doch was ist das Smart Home eigentlich genau?

Alle wichtigen Informationen zum praktischen Download finden Sie in unserem umfangreichen Smart Home E-Book für die Wohnungswirtschaft:

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Was ist Smart Home?

Der Begriff “Smart Home” wird zunehmend als Sammelbegriff verstanden und oft fälschlicherweise als Synonym verwendet für die Begriffe “Smart Office”, “Smart Building” und “Smart City”. Allgemein versteht man darunter immer intelligente Anwendungen, die aber auf unterschiedliche Bereiche ausgelegt sind. So sind es Lösungen, die im Zuhause oder Büro eingesetzt werden, die ein gesamtes Gebäude betreffen, oder sogar eine gesamte Stadt.

 

Von intelligenten Wohnungen und Arbeitsplätzen entwickelt sich der Markt zu intelligent-steuerbaren Gebäuden. Durch eine Anhäufung und Verbindung sogenannter Smart Buildings entsteht die intelligente Stadt. Wer nun denkt ‘das gibt’s doch nicht’, liegt falsch.

Was bedeutet Smart Home?

Smart Home Anwendungen lassen das eigene Zuhause intelligent werden. So erleichtern sie den Alltag und erhöhen die Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Hier lesen Sie mehr: Lexikon: Definition von Smart Home

Das Büro wird zum Smart Office

Intelligent kann neben dem eigenen Zuhause auch der Arbeitsplatz werden. Der Artikel “Smart Office: Wie Digitalisierung Kreativität fördert und Arbeitseffizienz steigert” erklärt diesen Zusammenhang.

Smart Home oder Smart Building?

Wenn das gesamte Haus intelligent gesteuert wird, spricht man vom Smart Building. Hier erfahren Sie, was es mit der Gebäudeautomation auf sich hat.

Die vernetzte Stadt: Smart City

Eine intelligente Stadt besteht aus mehreren Smart Buildings. Welche Vorteile dies mit sich bringt, ob dies die Zukunft ist und wo es solche intelligenten Städte heute bereits gibt, lesen Sie hier: Smart City – Die Lexikon Definition.

Welche Rolle spielen PropTechs?

Durch sogenannte Property Technology Unternehmen wird dieser intelligente Alltag erst möglich. Sie entwickeln neue Soft- und Hardware Lösungen um unterschiedliche Aufgaben von Immobilienunternehmen digital zu gestalten. Hierbei sollen Arbeitsprozesse vereinfacht und effizient gestaltet werden. Lesen Sie mehr darüber in unserem Artikel “Was bedeutet eigentlich PropTech?”

PropTech und Smart Home

Das Smarte Haus – Diese Lösungen gibt es bereits

Intelligente Anwendungen ermöglichen ein vernetztes Zuhause, Büro oder Gebäude. Geräte, die Smart-Home-fähig sind, sind meist über eine Internet- oder Funkverbindung miteinander gekoppelt. Im Optimalfall lassen sich alle Geräte über eine zentrale Steuereinheit verwalten. Dabei kann es sich um eine App für das Smartphone oder Tablet handeln. Zudem populär sind Systeme mit Sprachsteuerung wie Alexa von Amazon, das Google Home Kit oder Apples Siri. Außerdem spielt Automatisierung und Digitalisierung eine große Rolle. Intelligente Systeme dienen dazu, dem Menschen möglichst viel Arbeit innerhalb sich wiederholender Prozesse abzunehmen. Im Folgenden stellen wir Ihnen Beispiele wichtiger Smart Home Anwendungen vor.

 

In der Gebäudeautomation gibt es bereits viele intelligente Anwendungen, die den Alltag für Bewohner und Wohnungsunternehmen erleichtern. Durch Sprachsteuerung wird das Licht in Hausfluren oder der Außenanlage automatisch an- oder ausgeschaltet. Jalousien fahren pünktlich zu einer vorher eingestellten Zeit hoch oder runter und suggerieren auch bei Abwesenheit, dass der Bewohner Zuhause ist. So erhöhen sie mitunter den Einbruchschutz. Auch das Garagentor wird intelligent gesteuert und erleichtert Bewohnern den Zutritt zu Ihrer Einfahrt. Heizungen und der Strom können durch Smart Home Geräte automatisch eingestellt und abgelesen werden. So werden nicht nur Heizkosten, sondern auch Handwerkerkosten für die Ablesung der Geräte gespart. Dank KIWI ist auch der digitale Türzugang möglich. Bei den Smart Home Geräten zur Gebäudeautomation ist zu beachten, dass nicht alle Geräte ausschließlich dem Bewohner dienen. Sie können auch den Aufwand und die Kosten für die Wohnungswirtschaft senken. Dies verdeutlicht die folgende Tabelle:

GebäudeautomationBewohnerWohnungs-
wirtschaft

Beleuchtung (In Zimmer, Hausfluren und Außenanlagen)

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x

Jalousien

x

Heizungssteuerung

x

x

Garagentor

x

Strom: Smart Meter

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Digitale Türschlösser (KIWI, Key by Amazon, ect.)

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x

Hier erfahren Sie mehr zum Thema:
Fresh Energy: Mit smarten Innovationen Energie in Wohnhäusern sparen
Smart Home: Energie sparen mit Smart Meter
Die Alternative zu Key by Amazon: Nächste Stufe bei Onlinebestellungen

 

Gerade in der kalten Jahreszeit ist das Sparen von Energie nicht immer einfach.

Diese 10 Tipps zum Energiesparen wollen Sie garantiert an Ihre Mieter weitergeben, denn mit ihnen lässt sich bares Geld sparen. Laden Sie sich hier unseren kostenlosen Flyer herunter.

 

Strom Sparen Tipps

Infografik herunterladen
Bei der Haushaltsgeräte – Automation handelt es sich um intelligente Systeme innerhalb einer Wohneinheit. Diese erleichtern den Alltag für den Bewohner.

Haushaltsgeräte – AutomationBewohnerWohnungs-
wirtschaft
Elektrogeräte

x

Kühlschrank

x

Waschmaschine

x

Kaffeeautomat

x

 

Vernetzte Unterhaltungselektronik gehört zu den klassischen Smart Home Produkten und dient dem Home-Entertainment. Sie bringt für den Bewohner Vorteile.

Vernetzte UnterhaltungselektronikBewohnerWohnungs-
wirtschaft
Speicherung von Fotos

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Musik

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Film (durch z.B. Netflix, Amazon oder Maxdome etc.)

x

Der Sicherheitsaspekt betrifft immer das gesamte Haus und somit sowohl den Bewohner als auch das Wohnungsunternehmen. Intelligente Anwendungen können massiv zur Sicherheit eines Gebäudes beitragen.

SicherheitBewohnerWoWi
Smart Home Wassermelder

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Einbruchschutz: Tür-und Fenstersensoren

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x

Smart Home Rauchmelder

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Überwachungskameras x

x

Erfahren Sie mehr zum Thema hier:
Smart Home: Wassermelder können größere Schäden verhindern
Smart Home Rauchmelder mit einem Plus an Sicherheit

Vorteile durch das Smart Home für die Wohnungswirtschaft

Smart Home Anwendungen bringen zahlreiche Vorteile für Privatnutzer und die gewerbliche Gebäudenutzung mit sich. Aber wie sieht es mit der Wohnungswirtschaft aus?

Gebäudesicherheit

Im Fokus intelligenter Anwendungen für die Wohnungswirtschaft steht die Gebäudesicherheit. Durch smarte Anwendungen, wie intelligente Rauchmelder oder digitale Schließanlagen, lässt sich die Sicherheit des Bestands maßgeblich erhöhen.

 

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Feuermeldern, Rauchmeldern und Smart Home Rauchmeldern? Unsere praktische Übersicht verdeutlicht diesen Zusammenhang.

Smart Home Feuermelder Rauchmelder

Infografik herunterladen

Effizienzsteigerung

Ein Vorurteil, das Viele von der Einführung smarter Technologien abhält, ist die nachgesagte komplizierte Handhabung. Bei vielen Anwendungen ist dies allerdings ein Mythos. Intuitive Bedienbarkeit vereinfacht vielmehr Prozesse, da diese dann automatisiert ablaufen. Außerdem kann die Servicevermittlungsplattform Mila bei der Installation behilflich sein.

Kosteneinsparungen

Durch effizientere Abläufe spart der Hausverwalter nicht nur Arbeitszeit und somit Mitarbeiterressourcen, sondern auch Energie und Kosten. Intelligente Technologien ermöglichen nachhaltiges Wirtschaften sowohl im Energieverbrauch als auch in innerbetrieblichen Prozessen durch digitalisierte Anwendungen. Hier spielt auch das Thema Big Data eine große Rolle. Beim Smart Meter beispielsweise werden relevante Daten erfasst und zur weiteren Optimierung ausgewertet. Anfangsinvestitionen von Smart Home Anwendungen sind relativ hoch, die Instandhaltung ist aber hingegen mit geringen Kosten verbunden. Dies bringt langfristige Kostenvorteile mit sich.

Wertsteigerung Ihrer Immobilie

Durch Smart Home Lösungen erhöht sich auch der Komfort. Das gilt nicht nur für Hausverwalter, deren Arbeitsprozesse durch innovative Anwendungen vereinfacht werden. Auch Mieter schätzen die intelligenten Lösungen. Sie steigern die Lebensqualität der Bewohner, was zu einer erhöhten Mieterbindung führt. So kann einer hohen Mieterfluktuation entgegengewirkt werden. Die Kommunikation zwischen Mieter und Vermieter wird durch Smart Home Anwendungen effizienter gestaltet. Durch sie kann das Klären von Problemen schneller und mit weniger Aufwand erfolgen. Sogenannte Mieter-Apps machen das möglich. Werden Smart Home Anwendungen in einem Mehrfamilienhaus integriert, steigert dies den Wert des Objektes.

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Vorbereitet auf den demografischen Wandel

Wohnungsunternehmen machen ihre Objekte insbesondere für ältere oder körperlich-eingeschränkte Menschen interessanter, wenn sie ihnen eine langfristige Perspektive geben. Durch sogenannte AAL-Systeme (Ambient Assisted Living) wird diese Sicherheit auf intelligente Art und Weise erreicht. So bereiten sich Wohnungsunternehmen auf den demografischen Wandel vor.

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ZIA Digitalisierungsstudie 2018 – Die 4 relevantesten Erkenntnisse für die Wohnungswirtschaft
Der demografische Wandel kommt: Ambient Assisted Living die Türen öffnen
Smart Home Casenio: Senioren mögen es einfach

 

 Sie möchten sich weiter über die Vorteile von Smart Home Anwendungen informieren? Dann lesen Sie unseren Beitrag “Vorteile durch Smart Home”. Passend dazu laden Sie sich hier unsere anschauliche Infografik zu Smart Home Vorteilen herunter:

Übersicht_10 Smart Home Vorteile

Infografik herunterladen

So überwinden Sie die Herausforderungen

Neben den vielen Vorteilen von Smart Home Lösungen, werden immer wieder vermeintliche Nachteile genannt, die von der Implementierung abhalten. Diese Herausforderungen gilt es zu überwinden, wenn das volle Potenzial der Smart Home Anwendungen ausgeschöpft werden soll.

Komplizierte Installation von Experten übernommen

Die schwierige Installation von Smart Home Geräten schreckt viele Verbraucher vom Kauf ab. Für alle, die die Installation lieber in technikaffine Hände geben wollen, gibt es mit Mila eine intelligente Lösung.

Mila Friends: Einfache Installation von Smart Home Produkten durch freundliche Nachbarn

Datenschutz – So sichern Sie Ihr Smart Home gegen Hackerangriffe

Bei all den Vorteilen, die das Smart Home bietet, dürfen die potenziellen Gefahrenzonen eines Cyberangriffes nicht außer Acht gelassen werden, denn schließlich erhebt das intelligente Haus ständig große Mengen an Datensätzen. So ist beispielsweise Alexa ständig am “Zuhören” um im richtigen Moment einsatzbereit zu sein. Werden alle Smart Home Anwendungen durch eine einzige App gesteuert, ist die Angriffsfläche für Hacker groß. Auch ein Babyfon und Sicherheitskameras, sowie die Information welche Handys gerade mit dem WLan verbunden sind, lassen Rückschlüsse auf die Bewohner zu. So kann schnell erkannt werden, ob ein Bewohner Zuhause ist oder nicht. Ein Einbruch kann dann ganz gelassen vonstattengehen.

 

Daher ist es umso wichtiger, sich dem Risiko bewusst zu sein und sich gegen mögliche Cyberangriffe zu schützen.

Diese 5 Tipps helfen Ihnen und Ihren Mietern dabei:

  1. Ändern Sie das Passwort nach dem Kauf Ihres Routers.
  2. Schützen Sie Ihr Smartphone. Wenn Sie durch eine App auf Ihrem Handy das Smart Home steuern, können bei Diebstahl Daten abgefangen werden. Ein Passwort für die Tastensperre sollte daher immer aktiv sein.
  3. Achten Sie darauf, niemandem Ihr Passwort mitzuteilen oder es in der Öffentlichkeit allzu offensichtlich einzugeben.
  4. Beim Online Banking o.ä. sollten Sie auf eine verschlüsselte Verbindung (erkennbar an “http://” in der URL) achten.
  5. Halten Sie Ihre Apps auf dem neuesten Stand. Updates dienen oft dem Schließen von Sicherheitslücken.
  6. Nutzen Sie die Zwei-Faktoren-Authentifizierung wenn möglich. Hierbei müssen Anwender neben einem Login und Passwort, entweder ein zusätzliches Passwort, eine ID-Karte, Fingerabdruck oder Stimmenerkennung o.ä. vorweisen.

 

Benutzen Sie für unterschiedliche Anwendungen immer verschiedene Passwörter. Sichere Passwörter generieren Online Passwort Generatoren. Speicher-Tools wie keeper helfen Ihnen dabei einen Überblick über all Ihre Passwörter zu behalten. Einprägsame Passwörter lassen sich durch vorher ausgedachte Sätze leicht selbst konfigurieren. Ein Beispiel: Aus dem Satz “KIWI wurde im Februar 2012 gegründet.” lässt sich folgendes Passwort ableiten “KwiF2012g.” – Einfach zu merken, oder? Sichere Passwörter sollten außerdem immer mehr als sechs, alphanumerische Zeichen haben.

 

So geben Sie Hackern keine Chance!

Zu viele Informationen auf einmal? Laden Sie sich unser praktisches Smart Home E-Book für die Wohnungswirtschaft herunter. So stehen Ihnen auch offline alle Informationen zur Verfügung:

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Stromausfall im Smart Home vermeiden

An den Komfort eines Smart Homes ist man schnell gewöhnt: Das Licht geht beim Betreten eines Raumes an, die Heizungen stellen sich auf die perfekte Temperatur ein und die Lieblingsmusik ertönt auf Befehl. Doch was passiert, wenn die moderne Form des Weltuntergangs eintritt? Der Stromausfall im Smart Home! Ohne Strom funktioniert weder das WLan noch die Smart Home Schaltzentrale. Und auf einmal gehorcht nichts mehr im intelligenten Haus.

 

Eine USV kann dem entgegenwirken. Die sogenannte unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) speist die angeschlossenen Geräte dauerhaft mit Energie. Somit ist die Stromversorgung von Smart Home Geräten dann erst einmal sichergestellt, bis das eigentliche Problem behoben wird.

Interoperabilität von Smart Home Anwendungen

Die Anschaffung vieler Smart Home Produkte unterschiedlicher Hersteller kann mitunter zu einem echten Problem werden. Zuweilen sind sie nicht immer miteinander zu verbinden. Die Interoperabilität verschiedener Geräte ist aber bezüglich der Bedienbarkeit sinnvoll, damit nicht viele unterschiedliche Zentralen zur Steuerung verwendet werden müssen. Sie können sich das wie beim Fernseher vorstellen: Die meisten Nutzer würden eine Fernbedienung für alle Entertainment Geräte, vielen unterschiedlichen Fernbedienungen vorziehen. Das ist einfach praktischer.

 

Momentan gibt es viele unterschiedliche Standards, mit denen Smart Home Anwendungen miteinander verbunden werden können. Dabei lassen sich ausschließlich Geräte mit demselben Standard verbinden. Einige Unternehmen haben sich diesem Problem angenommen und Plattformen geschaffen, auf denen Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander verknüpft werden können. Einer dieser Anbieter ist Unitymedia. Im Interview mit Vonovia haben wir genauer nach der Wichtigkeit der Interoperabilität von Smart Home Lösungen für Wohnungsunternehmen gefragt.

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7 Fragen an Vonovia zum Thema Smart Home

Intuitiver Umgang mit intelligenter Technik

Smart Home Anwendungen bringen viele Vorteile. Das stimmt nur, wenn ihr Gebrauch verständlich ist. Mieter und Mitarbeiter müssen in der Lage sein die Smart Home Geräte zu verwenden, ansonsten verlieren sie ihre Berechtigung. Daher ist Aufklärungsarbeit angebracht.

 

Nutzer müssen über die Vorteile von Smart Home Anwendungen informiert werden. Durch Flyer oder im direkten Gespräch können Sie zudem Befürchtungen und Zweifel aus dem Weg räumen. Einmal verstanden und angenommen, sind sie meist intuitiv zu handhaben. So können auch technik-unerfahrene Menschen mit Smart Home Lösungen umgehen.

Mit welchen Kosten muss ich für ein Smart Home rechnen?

Wie viel kostet ein Smart Home oder Smart Building eigentlich? Diese Frage wurde im Internet bislang eher vage beantwortet. Dies ist nicht verwunderlich, hängen die Kosten doch im großen Maße vom Umfang der intelligenten Lösungen ab. Wird ausschließlich ein Smart Meter angebracht, sind die Kosten sicherlich geringer als bei der Einrichtung und Vernetzung eines gesamten Smart Buildings mit verschiedenen intelligenten Anwendungen.

 

Allgemein lässt sich feststellen: Anfangsinvestitionen sind zumeist eher hoch. So fängt der Preis für einen herkömmlichen Rauchmelder bei ca. 10 Euro an, wohingegen ein Smart Home Rauchmelder locker das Zehnfache kosten kann, um nur ein Beispiel zu nennen. Dennoch, Anschaffungs- und Installationskosten können Vermieter auf ihre Mieter umlegen. Auf lange Sicht betrachtet, erhöht sich die Sicherheit der gesamten Immobilie. So können z.B. größere Brandschäden und dem folgend hohe Kosten für die Schadensbeseitigung durch intelligente Lösungen eher verhindert werden. Laut der ZIA Digitalisierungsstudie 2018 sehen 57% der Befragten Anfangsinvestitionen als Hindernis für den Einbau von Smart Home Geräten. Laufende Kosten werden hingegen kaum als Hinderungsgrund angegeben.

Sie interessieren sich für die Digitalisierungsstudie? Hier lesen Sie mehr: “ZIA Digitalisierungsstudie 2018 – Die 4 relevantesten Erkenntnisse für die Wohnungswirtschaft

Wie wird aus einem Mehrfamilienhaus ein Smart Building?

Die Vorteile eines intelligenten Hauses überzeugen mich. Doch, wo fange ich die Planung für ein Smart Building an? Worauf muss bei der Installation beachtet werden und welche Voraussetzungen sind überhaupt nötig, um die Installation durchführen zu können?

Finden Sie alle Informationen gebündelt in unserem Smart Home E-Book für die Wohnungswirtschaft als praktischen Download:

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Welche Voraussetzungen sind nötig?

Die Grundvoraussetzung für die Inbetriebnahme von Smart Home Geräten stellt oft eine stabile Internetverbindung dar. Die Position des Routers ist dabei nicht unwichtig. Liegt die externe Internetanschlussdose im Keller, umgeben von vielen Kabeln und Anschlüssen, ergeben sich oft Störsignale, mit denen keine flächendeckende Signalversorgung gewährleistet wird. Auch Kühlschränke, Öfen und Feuerschutztüren sind nicht förderlich. Eine Übertragung per Funk oder Bluetooth ist prinzipiell auch möglich. Achten Sie daher unbedingt auf die Herstellerangaben für eine optimale Platzierung der Router.

 

Unterschiedliche Smart Home Produkte funktionieren mitunter über verschiedene Standards. Die gängigsten dabei sind Zigbee, Z-Wave und Homematic. Leider sind sie nicht einfach miteinander kompatibel. Auch hier gilt es die Herstellerangaben zu beachten. Einige Unternehmen haben sich diesem Problem angenommen und eine Plattform geschaffen, die einige dieser Standards in sich vereint.

Im Abschnitt “Interoperabilität von Smart Home Geräten” erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Kommunikationswege von Smart Home Anwendungen.

Auch eine zuverlässige Stromversorgung ist unabdingbar. Sind einige Geräte batteriebetrieben, muss an eine stetige Wartung gedacht werden. Ein Stromanschluss ist bei den meisten Geräten eine Voraussetzung. Damit diese auch bei Stromausfall mit Energie versorgt werden, können sogenannte USV Geräte verwendet werden.

Mehr Infos: siehe Abschnitt: “Was passiert bei Stromausfall im Smart Home?

 

Die meisten Smart Home Anwendungen lassen sich über das Smartphone oder Tablet steuern, oft ist auch die Option der PC-Steuerung möglich. Daher sollten diese Geräte unbedingt vorhanden sein.

 

Mit einem erfahrenen Partner an Ihrer Seite sollte der erfolgreichen Installation und Inbetriebnahme nichts mehr im Wege stehen.

Welcher Smart Home Anbieter passt zu mir?

Die Frage, die sich Ihre Mieter vor dem Kauf von Smart Home Geräten stellen sollten ist: “Wie umfangreich soll mein Smart Home werden?” Ist die Integration einer Spracherkennung für das Home-Entertainment z.B. durch Amazon Alexa geplant? Dann reicht der reine Produktkauf aus. Möchten sie Licht, Entertainment, Heizung u.v.m. über eine Plattform steuern, sollten sie sich mit einem starken Partner in Verbindung setzen, wie z.B. innogy oder Telekom.

 

Geht es Wohnungsunternehmen um die reine Installation von z.B. Smart Home Rauchmeldern, kann dies durch Dienstleistungsunternehmen der Wohnungswirtschaft geschehen. Soll aber das ganze Haus durch unterschiedliche Anwendungen vernetzt werden, sollten sich Wohnungsunternehmen einen starken Partner, wie z.B. Unitymedia, suchen.

Informieren Sie sich mit Hilfe folgender Blogartikel:
Intelligente Haussteuerung mit innogy SmartHome
Smart Home Anbieter Telekom: Sicherer, sparsamer, komfortabler
Unitymedia schafft eine digitale Infrastruktur für das smarte Gebäudemanagement

Ausblick: Vernetzte Zukunft

Dass Smart Home dabei ist, den Sprung von reiner Spielerei hin zur Unverzichtbarkeit im Wettbewerb zu schaffen, belegen auch aktuelle Studien. Zu nennen ist hier insbesondere der Smart Home Experten Monitor 2018, sowie die ZIA Digitalisierungsstudie 2018.

 

Problematisch ist derzeit allerdings noch die unübersichtliche Marktsituation. Viele Firmen springen als Trittbrettfahrer auf den Zug Richtung Smart Home auf. Leider sind einige Innovationen dabei nicht vollends ausgereift. Dennoch heißt es dran bleiben. Denn intelligente Lösungen bringen auch neue Plattformen zum Netzwerken mit sich. Auf solche Kooperationen müssen Unternehmen bauen, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Durch Zusammenarbeit lässt sich das Netz an innovativen Systemen weiter flächendeckend ausbauen.

Das Smart Home der Zukunft

Wenn Smart Home weitergedacht wird, dann kommt man nicht an dem Thema der künstlichen Intelligenz (KI) vorbei. Denn automatisierte Prozesse erleichtern zwar den Alltag, von einem selbstständig dazu lernendem System ist aber noch viel mehr zu erwarten. Auch die Wohnungswirtschaft kann von künstlicher Intelligenz profitieren. Längst werden Unmengen an Daten erhoben, die durch menschliche Handarbeit allein, gar nicht mehr aufgearbeitet und analysiert werden können. Durch intelligente Vernetzungen und selbstständige Problemlösungen werden Prozesse effizient gestaltet, wodurch langfristig Kosten eingespart werden können.

Mehr dazu in unserem Blogartikel: “Zukunftsvision? Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

Aktuelle Studien

Informieren Sie sich über aktuelle Studien zum Thema Smart Home hier:
Smart Home Studie 2018: Plattform Ecosysteme und Kooperationen sind die Zukunft
Smart Home Studie: 11 Ergebnisse, die jeder Entscheider in der Wohnungswirtschaft kennen sollte

Das und mehr lesen Sie in unserem Smart Home E-Book als praktischen Download:

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Weiterführende Studien

Zum Thema Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft erfahren Sie hier mehr:
ZIA Digitalisierungsstudie 2018 – Die 4 relevantesten Erkenntnisse für die Wohnungswirtschaft
Die 4 wichtigsten Erkenntnisse der ZIA Digitalisierungsstudie 2017
Studie zur Digitalisierung: 7 Ergebnisse, die die Immobilienwirtschaft dramatisch verändern werden

Experteninterviews

9 Fragen zur Digitalisierung der Wohnungswirtschaft” – Interview mit Marcus Eilers, Leiter Unternehmensentwicklung und Strategie bei Deutsche Wohnen
8 Fragen an Spar- und Bauverein Dortmund zum Thema Digitalisierung” – Interview mit Florian Ebrecht, Leiter Technisches Gebäudemanagement beim Spar- und Bauverein Dortmund
7 Fragen an Vonovia zum Thema Smart Home” – Interview mit Jan Timmermann, Leiter Geschäftsentwicklung der Vonovia
Smart Home – Wie digital wollen wir wohnen?” – Interview mit Ulf Buermeyer, Richter am Landgericht Berlin
Digitale Services konsequent aus Mietersicht betrachten” – Interview mit Dr. Sven Groth, Leiter Unternehmensentwicklung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

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Julia Rubin

Julia Rubin verantwortet Marketing und Kommunikation bei KIWI. In der Immobilienwelt ist sie durch ihre vorherige Tätigkeit bei BSR Tochter Berlin Recycling schon lange zuhause. Sie kennt die besten Veranstaltungen und spannendsten Artikel zum Thema PropTech, Smart Home und Digitalisierung und berichtet über interne KIWI News.

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