Heizungsmodernisierung Kesselheld

Digitalisierte Heizungsmodernisierung spart Geld und Zeit

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In der Wohnungswirtschaft ist Nachhaltigkeit ein zentrales Thema. Ein sinkender Energieverbrauch im Gebäudesektor ist wichtig, damit Deutschland die Klimaschutzziele für 2050 erreichen kann. Da die Heizung und Warmwasserbereitung einen Anteil von circa 80 bis 90 Prozent des Energieverbrauchs in deutschen Durchschnittshaushalten besitzen, stellt der Heizungstausch einen wichtigen Hebel für die Energiewende in der Wohnungswirtschaft dar.

 

In diesem Gastbeitrag lesen Sie, wie Digitalisierung hilft, die Heizungsmodernisierung zu vereinfachen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Über 700.000 modernisierte Heizungen jährlich in Deutschland
  • Digitalisierung im Heizungsbau: Künftig einfacher und günstiger zur neuen Heizung
  • Schnellere Abwicklung von Sanierungsmaßnahmen durch digitale Fotobegehung und automatischen Angebotskalkulator
  • Intelligente Software schützt frühzeitig vor Heizungsausfall

Heizungsmodernisierung bietet viel Potenzial für energetischen Gebäudebestand

Eine Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigt: 32 Prozent der Heizungsanlagen in Wohnimmobilien sind vor 1995 installiert worden und damit nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Alte Heizungsanlagen belasten die Umwelt und den Geldbeutel von Mietern und Wohnungs- bzw. Gebäudeeigentümern.

 

Gerade hier bieten Sanierungsmaßnahmen an der eigenen Heizung viel Potenzial für das Voranschreiten der Energiewende im Immobiliensektor. Bisher werden jährlich über 700.000 Heizungen in Deutschland im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen verkauft und installiert. Wichtig ist hierbei, Immobilieneigentümern Möglichkeiten aufzuzeigen, Hemmschwellen der energetischen Sanierung zu minimieren und den Heizungskauf noch einfacher und schneller zu gestalten. Möglich macht dies die Nutzung des Internets und die Digitalisierung.

Digitalisierung ermöglicht Heizungskauf auch online

Heizungsmodernisierungen in der Immobilie bedürfen Aufklärung und eingehender Beratungen. Vor der Digitalisierung ließen sich Informationen zu verschiedenen Heizungssystemen online erschwert oder lediglich über Handwerkerforen abrufen. Unverzichtbar war die direkte Kontaktaufnahme des Heizungsbauers, um hilfreiche Informationen zu erlangen. Lange Entscheidungswege und viel Zeit- sowie Kostenaufwand vom Modernisierungswunsch bis hin zur fertig installierten Anlage waren dabei die Folgen.

 

Heute sieht das Dank des Internet anders aus: Schnelle Informationsübermittlung, jederzeitige Verfügbarkeit, Komfort und Schnelligkeit – das sind die Vorteile der Onlinewelt, die sich heutzutage auch im Handwerk sinnvoll einsetzen lassen. Denn Häuslebauer und Immobilienbesitzer sind in der Lage, eine neue Heizung online zu finden, zu konfigurieren und inklusive Installation zu kaufen.

Wie kann ein digitalisierter Heizungskauf ablaufen?

#1 Online Auftritt über eine Firmenhomepage

Über eine Website haben Immobilieneigentümer die Möglichkeit, Eckdaten zur Immobilie und zum bisher installierten Heizungssystem schnell und einfach in einem Online Formular einzugeben. Diese umfassen unter anderem Angaben zum bisher genutzten Brennstoff, zum Baujahr der Immobilie und zur gewünschten Wärmeverteilung. Dies ist rund um die Uhr möglich, sodass Anfragen sich auch kurzfristig stellen lassen.

 

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Digital mit Kesselheld

#2 Digitale Fotobegehung

Fotos von der Immobilie und der Heizung senden Heizungsbesitzer via E-Mail oder Messenger Dienste wie WhatsApp an den Heizungsbauer. Dieser kann im Anschluss die Gegebenheiten vor Ort ohne eine Besichtigung der Immobilie einsehen und die Kosten der Installation abschätzen.

#3 Automatisiertes Angebot und Förderungsberechnung

Auf Basis der Angaben erstellen ein digitaler Angebotskalkulator und intelligente Algorithmen innerhalb weniger Minuten automatisch ein Heizungsangebot. Zudem erfolgt eine automatisierte Berechnung der optimalen finanziellen Förderung aus den intransparenten Förderungsangeboten von Staat, Bund und Ländern. Dies schafft von Anfang an Transparenz über alle anfallenden Kosten und deckt Einsparpotenzial bei der Investitionssumme auf.

#4 Individuelle Beratung

Der Heizungskauf ist und bleibt ein Prozess, der beratungsintensiv ist. Denn eine Heizung kostet in der Regel mehrere tausend Euro. Umso wichtiger ist eine ausführliche Beratungsleistung durch einen persönlichen Kundenbetreuer. Dieser steht dem Immobilieneigentümer während des gesamten Kauf- und Installationsweges telefonisch zur Verfügung und beantwortet fachkundig alle aufkommenden Fragen.

#5 Klassisches Handwerk

Der Einbau einer Heizung lässt sich über intelligente Software-Lösungen nicht bewerkstelligen. Umso wichtiger ist der Heizungsbauer mit seiner Fachkenntnis, der ein zentraler Erfolgsfaktor bleibt. Hier sind statt digitaler Lösungen eine fachkundige Ausbildung zum Heizungsbaumeister und Erfahrungen im Heizungshandwerk gefragt. Die Digitalisierung dient hier lediglich zur Unterstützung der klassischen Handwerksleistung.

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Was verändert sich für Immobilienbesitzer?

Schnellere Abwicklung von Sanierungsmaßnahmen

Jeder Immobilieneigentümer oder Hausbesitzer ist auf das Handwerk des Heizungsbauers angewiesen. Spätestens wenn der Schornsteinfeger die weitere Nutzungspflicht der alten Heizung untersagt oder es sich um einen Notfall handelt und Hausbesitzer nicht im Kalten sitzen möchten.

 

Mittels Verknüpfung von klassischem Handwerk und den Vorteilen des Internets lässt sich eine Heizungsmodernisierung jedoch viel schneller umsetzen. So wird bereits Zeit bei der Angebotslegung eingespart. Auch durch die digitale Fotobegehung entfällt die Vor-Ort-Besichtigung des Heizungskellers. Die dabei entstehende Kostenersparnis lässt sich ebenfalls an den Immobilieneigentümer weitergeben.

Steigerung des Immobilienwertes

Beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie ist der Energieausweis vorzulegen. Er vergibt in Abhängigkeit von der verbrauchten Energie im Haushalt Energieeffizienzklassen, die von A+ bis H reichen. Eine moderne Heizung verbraucht weniger Energie und erhält daher eine bessere Bewertung, sodass der Immobilienwert steigt. Besonders energieeffizient sind Heizungen auf Basis von erneuerbaren Energien. Zu dieser Art von Heizungssystemen gehören Wärmepumpen, Solarthermie oder Holzheizungen.

Predictive Maintenance

Moderne Anlagen verfügen über technische Schnittstellen und Kommunikationsmodule und lassen sich über das Internet auch aus der Ferne steuern. Spannend ist dabei das Thema Predictive Maintenance – auf Deutsch: Vorausschauende Wartung. Hierbei erhält der Heizungsbauer mit dem Blick auf das Smartphone oder den Laptop einen automatischen Statusbericht über den Zustand der Heizung. Dies ermöglicht ein rechtzeitiges Eingreifen vor einem drohenden Heizungsdefekt.

Fazit

Nicht nur in der Immobilienwirtschaft ist Digitalisierung ein Thema, sondern auch im Handwerk. Hier ergeben sich sinnvolle Synergien. Durch eine vereinfachte Heizungsmodernisierung soll die Hemmschwelle zur energetischen Sanierung im Heizungskeller gesenkt werden. Dies bietet eine große Chance moderne Heizungen und erneuerbare Energien in Gebäuden einzusetzen und damit die Energiewende im Immobiliensektor weiter voranzutreiben.

 

Mehr Informationen zur Digitalisierung im Handwerk lassen sich auf der Internetseite von Kesselheld, einem digitalen Heizungsbauer, finden. Das Unternehmen vereint die Qualität und lokale Nähe des Handwerks mit den Vorteilen des Internets. Die Installation der Heizungsanlagen erfolgt in fast allen deutschen Bundesländern durch eigene, festangestellte Heizungsmonteure.

Bildquelle: Kathrin Kuska, Kesselheld GmbH

 

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Karsten Nölling

Der Experte für Wohnungswirtschaft Karsten Nölling ist seit September 2016 Vorsitzender der Geschäftsführung der KIWI.KI GmbH. Bereits seit Ende 2014 war er als Vertriebsleiter bei KIWI tätig und Mitglied des Executive Committees. Vor KIWI entwickelte er als Firmengründer einen digitalen Concierge Service für Hotels und war als Head of Operations für das Startup 9flats verantwortlich. Davor war Karsten Nölling Unternehmensberater bei McKinsey & Company und Projektleiter für Lean Manufacturing bei Mercedes-Benz. Sie finden ihn auf Twitter und LinkedIn.

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