Schlüsseltresor

Schlüsseltresor: Das ist die sicherere und effizientere Alternative

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Den Schlüsseltresor und die mit ihm verbundenen Probleme kennt jedes Wohnungsunternehmen und jede Hausverwaltung. Der riesige Schlüsselbestand für die eigenen Mitarbeiter und externe Dienstleister muss schließlich verwaltet werden. Bei aller Vorsicht kommt es da öfters vor, dass ein wichtiger Schlüssel fehlt. Sowohl im großen, abschließbaren Schlüsseltresor, als auch im kleinen, runden Schlüsseltresor direkt neben der Hauseingangstür kann ein Schlüssel wegkommen. Lesen Sie in diesem Beitrag alles über den Schlüsseltresor und welche sicherere, effizientere Alternative es gibt.

 

»  Einführung
»  Teil 1: Die 3 größten Nachteile vom Schlüsseltresor
»  Teil 2: Varianten vom Schlüsseltresor – Das sind die jeweiligen Schwächen
»  Teil 3: Diese Dienstleister nutzen den Schlüsseltresor

Einführung

Fragen, die Sie sich künftig nicht mehr stellen müssen:

•   Wo ist der Schlüssel hin?
•   Zu welchen Objekten hat Herr Schmidt eigentlich Zutritt?
•   Wer muss noch Schlüssel zurückgeben?
•   Musste Herr Meier den Schlüssel heute nicht abholen kommen?
•   Zu welchen Türen passt der Schlüssel G34 nochmal?

Welche Möglichkeiten zur sicheren Schlüsselaufbewahrung gibt es?

Der Markt bietet bereits viele praktische Lösungen, damit Sie Ihre Schlüssel sicher aufbewahren können. Ein Klassiker ist dabei der Schlüsseltresor beziehungsweise Schlüsselsafe. In gut ausgestatteten und sicher montierten Modellen lässt sich eine größere Stückzahl von Schlüsseln übersichtlich aufbewahren. In der Regel werden diese an Hakenleisten angebracht, die dazu dienen, jedem Exemplar seinen Platz zuzuweisen. Die Größe des Schlüsseltresors ist normalerweise vom Platzbedarf abhängig. Verriegelt wird dieser mit unterschiedlichen Schließsystemen, die je nach Größe ebenfalls variieren. Um den Schlüsselsafe gegen Diebstahl zu schützen, empfehlen sich vor allem Modelle mit einer guten Boden- oder Wandverankerung.

 

Schüssel sind dazu bestimmt, denjenigen Zugang zu verschaffen, die auch wirklich dazu berechtigt sind.

 

Dieses Ziel ist mit einem Schlüsselsafe nur bedingt zu erreichen. Solange der Schrank geschlossen und alle Schlüssel auf der Hakenleiste bleiben, ist alles gut. Sobald jedoch ein Schlüssel einer Person ausgehändigt wird, hat der Eigentümer einen Teil seiner Schlüsselhoheit abgegeben. Es ist nicht mehr unter seiner Kontrolle, ob der Schlüssel jemals wieder den Weg zurück auf die Hakenleiste findet.

 

Dasselbe gilt für den Schlüsseltresor direkt neben der Hauseingangstür. Hierbei gibt der Eigentümer noch sehr viel mehr seiner Schlüsselhoheit auf. Schließlich haben hierzu mehrere Personen wie Postbote, Müllmann oder Handwerker Zugriff. Da es hier keine Übergabeprotokolle geben kann, sind in vielen Tresoren gar keine Schlüssel mehr vorhanden. Zum Glück gibt es inzwischen eine modernere Alternative, die weitaus mehr Sicherheit und die Schlüsselhoheit gewährleisten kann.

Die 3 größten Nachteile vom Schlüsseltresor

Nachteil 1: Jeder Tresor kann geknackt werden.

Es besteht kein hundertprozentiger Schutz für die im Schlüsseltresor verstauten Schlüssel. Das ist der größte Nachteil, den alle Arten von Schlüsseltresoren gemeinsam haben. Egal wie gut die Tresore gefertigt und ein- bzw. angebaut sind: die Sicherheit für die Schlüssel kann nicht hundertprozentig gewährleistet werden.

Nachteil 2: Im Ernstfall kein Versicherungsschutz

Die Gewährleistung ist auch Teil des zweiten großen Nachteils von den Tresoren. Dadurch, dass kein hundertprozentiger Schutz durch den Schlüsseltresor gewährleistet werden kann, zahlt die Versicherung bei einem Einbruch oft nicht. Der Grund: Wenn der Schlüsseltresor sich außen, in der Nähe der Tür befindet und aufgebrochen wird, kann dem Eigentümer Fahrlässigkeit vorgeworfen werden. Gerade wenn der Einbruch in das Wohnhaus mit den Schlüsseln aus dem Tresor begangen wird. Wer seine Schlüssel in der Nähe der Tür lagert, versteckt oder in einem Tresor unterbringt, handelt häufig fahrlässig. Wenn mithilfe eines solchen Schlüssels ein Einbruch verübt wird, zahlt die Versicherung für den entstandenen Schaden in der Regel nicht. Deswegen ist es sehr ratsam, sich vorher bei seiner Versicherung zu informieren und beraten zu lassen.

Nachteil 3: Schlüsseltresore sind oftmals leer

Der dritte Nachteil von Schlüsseltresoren mag zunächst banal klingen, sollte aber nicht außer Acht gelassen werden. Bei einem großen Schlüsselschrank kommt es selten vor, dass ein Schlüssel verschwindet, weil meist im Schlüsselbuch vermerkt ist, wer ihn zuletzt hatte. Anders verhält es sich bei den kleinen Schlüsseltresoren neben der Haustür. Sobald Schlüssel aus dem Tresor genommen werden, müssen sie auch wieder zurückgelegt werden. Passiert das nicht, ist der Schlüsseltresor leer und nutzlos für denjenigen, der die Schlüssel als nächster benötigt. Wer oft mit vielen Schlüsseln zu tun hat und viel unterwegs ist, kann auch mal in der Hektik des Tages vergessen, einen Schlüssel zurückzulegen.

Varianten vom Schlüsseltresor – Das sind die jeweiligen Schwächen

Tresor ist nicht gleich Tresor! Es gibt viele Arten von Schlüsseltresoren, die zu verschiedenen Nutzungsbereichen passen. Festverbaut oder mobil, mechanisches oder elektronisches Zahlenschloss. Im Wesentlichen gibt es folgende 3 Typen mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen:

 

 

Schließsystem
MechanischElektrisch
BefestigungIn der Wand

Preis: ca. 50 – 800 €
Sicherheitsstufe: Alle verfügbar
Schlüsselplätze: ca. 5 – 1000

Preis: ca. 100 – offen €
Sicherheitsstufe: Alle verfügbar
Schlüsselplätze: ca. 5 – 1000

Auf der Wand

Preis: ca. 30 – 1200 €
Sicherheitsstufe: Alle verfügbar
Schlüsselplätze: ca. 5 – 500

Preis: ca. 100 – offen €
Sicherheitsstufe: Alle verfügbar
Schlüsselplätze: ca. 5 – 2000

Mobil

Preis: ca. 20 – 80 €
Sicherheitsstufe: –
Schlüsselplätze: ca. 5 – 10

Meist nicht verfügbar

*alle Angaben nur zur Orientierung

 

Festverbaute Schlüsseltresore

 

Schlüsseltresor

Die festverbauten Schlüsseltresore können nochmal in 2 Arten unterschieden werden. Zum einen in Tresore, die direkt in einer Wand verbaut werden und zum anderen in Tresore, die auf der Wand angebracht werden.

 

In der Wand

Die fest in der Wand verbauten Schlüsseltresore bieten einen sehr guten Schutz, da sie nicht einfach entfernt werden können. Dies ist jedoch gleichzeitig ein Nachteil, da das Anbringen oft kompliziert ist. Es muss erst die passende Wand gefunden und im Anschluss mit einem hohen Aufwand der Tresor installiert werden. Der Rückbau ist dann oft auch nicht so einfach möglich, da die Wand stark in Mitleidenschaft gezogen wird.

 

Auf der Wand

Die zweite Variante der festverbauten Schlüsseltresore wird direkt auf der Wand installiert. Sie wird mithilfe von Schrauben und Dübeln an die Wand geschraubt und ist somit relativ einfach anzubringen. Nachteil hierbei ist ganz klar die Angriffsfläche, die der Schlüsseltresor bietet. Dadurch besteht die Gefahr, dass der Tresor ohne großen Aufwand komplett von der Wand abgetrennt wer

 

den kann. Folglich kann der Schlüsselsafe an einem anderen Ort in Ruhe aufgebrochen werden.

 

Mobiler Schlüsseltresor mit Bügel

Die „mobilen“ Schlüsseltresore sind praktisch, da sie schnell und flexibel angebracht werden können, sobald der Standort wechselt. Jedoch bieten sie dadurch entsprechend nicht denselben Schutz wie festverbaute Tresore. Zusätzlich sind die Schlüsselfächer klein und bieten nur Platz für wenige Schlüssel. Diese mobilen Schlüsseltresore bieten auch nur mechanische Schlösser, da für ein elektrisches System nicht genug Platz ist.

Mechanisches versus elektrisches Schloss

Bei diesen Tresortypen werden meist verschiedene Schlossarten angeboten. Die eine ist ein mechanisches Zahlenschloss, die andere Variante ein elektrisches Schloss. Das mechanische Zahlenschloss kann jedoch mit ein wenig Übung, durch geschicktes und vorsichtiges Drehen der Zahlen, überlistet werden. Wer die richtige Zahl trifft, kann ein kleines Klicken wahrnehmen und damit Schritt für Schritt die Kombination herausbekommen. Zusätzlich zu den Zahlenschlössern gibt es natürlich auch die klassischen Tresorschließzylinder mit einem langen Barten Schlüssel.

Ein elektronisches Schloss ist vor solchen Entschlüsselungsversuchen geschützt, da der Code elektronisch überprüft wird. Nachteil ist hier jedoch, dass der Tresor von einer Stromquelle abhängig ist. In der Regel muss eine Batterie verwendet werden. Ist diese einmal leer, kann der Schlüsselsafe nicht mehr geöffnet werden.

Diese Dienstleister nutzen den Schlüsseltresor

Den Schlüsseltresor gibt es in allen möglichen Formen und Ausführungen. Sinn und Zweck für die Anschaffung eines Schlüsselsafes bleibt jedoch immer gleich: Es geht darum, einen größeren Schüsselbestand sicher aufzubewahren, die Schlüsselverwaltung effizienter zu gestalten und/oder einer begrenzten Personenzahl Zugang zu einem bestimmten Schlüssel zu gewähren . Gerade in der Wohnungswirtschaft kommt es häufig dazu, dass eine Vielzahl von Dienstleistern über spezielle Schlüssel verfügen muss. Der Prozess geht meistens mit einer aufwendigen Organisation einher und schnell gerät in Vergessenheit, wer eigentlich in Besitz von welchen Schlüsseln ist . Zudem sind Schlüsseltresore oftmals leer, da der Schlüssel nicht zurückgelegt wurde. Und weg ist sie, die Schlüsselhoheit! Wie Immobilienverwalter diese und weitere verstecke Kosten der Schlüsselverwaltung reduzieren und welche Einsparungspotentiale möglich sind, kann mit dem KIWI Rechner und 3 einfachen Angaben sofort berechnet werden.

Es gibt verschiedene Dienstleister innerhalb der Wohnungswirtschaft, die heute noch auf einen Schlüsseltresor angewiesen sind:

 

 

      1. Hausverwaltungen nutzen Tresore für Schlüssel, da es oft nur einen Schlüssel für das jeweilige Objekt gibt, aber mehrere Personen beziehungsweise Dienstleister Zugang zum Gebäude haben sollen.
      2. Klassische Dienstleister, die oft den Schlüssel zum Objekt benötigen, sind die Müllabfuhr und die Deutsche Post. Aber auch während diverser Wartungsarbeiten wie zum Beispiel am Aufzug kommt es dazu , dass für unterschiedliche Räumlichkeiten und Gerätschaften unterschiedliche Schlüssel benötig werden. Ein Schlüsseltresor kann bestimmte Arbeitsabläufe durchaus vereinfachen, da der Anwender dann nur einen Generalschlüssel benötigt, um auf die restlichen Schlüssel zugreifen zu können, die meist an Hakenleisten im Schlüsseltresor deponiert sind. Zumindest in der Theorie. Denn wie bereits erwähnt: Der Schlüsseltresor hat einige Nachteile.
      3. Des Weiteren muss die Feuerwehr die Möglichkeit dazu haben, im Falle eines Brandes gewaltfrei und vor allem schnell ins Haus zu gelangen, weshalb auch sie im Notfall vom Schlüsselsafe Gebrauch macht.
      4. In der ambulanten Pflege ist die Schlüsselverwaltung meistens mit sehr hohen Kosten verbunden und bietet zudem nicht immer eine sichere Handhabung. Damit Pflegedienste sich mehr auf ihre Patienten fokussieren können, sind auch sie auf ein effizientes Schlüsselmanagement angewiesen.

 

Auf den ersten Blick erleichtern Tresore für Schlüssel zunächst tatsächlich die Schlüsselverwaltung in der Wohnungswirtschaft. Sie bergen jedoch einige Nachteile, die zulasten der Schlüsselhoheit des Eigentümers gehen. Eine elegante Alternative bieten intelligente, schlüssellose Schließsysteme, wie KIWI. Die zum Patent angemeldete Kommunikationstechnologie von KIWI macht Schlüsseltresore überflüssig und spart Hausverwaltern und Dienstleistern eine Menge Zeit und Geld. Durch eine intelligente Online-Verwaltung der Zutrittsrechte bewahrt KIWI zu jederzeit die volle Schlüsselhoheit.

KIWI: So funktioniert Schlüsselverwaltung 2.0

Die Antwort auf die beschriebenen Defizite von Schlüsseltresoren lautet KIWI. Dabei bekommen alle Mitarbeiter und Dienstleister, die regelmäßig Zugang zu einem Wohnhaus benötigen, einen Transponder, den so genannten KIWI Ki. Wenn sie sich der Haustür nähern, entriegelt sie automatisch und lässt sich aufdrücken. Wenn einer Person das Zutrittsrecht entzogen werden soll, reicht ein Klick in der Zentrale und der Transponder funktioniert nicht mehr. Dadurch bewahren Sie immer den Überblick und die volle Schlüsselhoheit.

 

 

 

 

Von Sicherheitsexperten entwickelt

Die Technologie wurde von Sicherheitsexperten entwickelt und verbindet die Bereiche Smart Home und Smart City. Sie funktioniert so, dass ein Türsensor in die Klingelanlage einer Hauseingangstür eingebaut wird, der dann mit dem KIWI Ki kommuniziert. Öffnen lässt sich die Tür zusätzlich mit der KIWI App ganz einfach und von jedem Standort aus über das Smartphone. Sollte es dazu kommen, dass der KIWI Ki verloren geht, können Sie ihn ganz schnell und einfach sperren lassen. Geht hingegen beim Schlüsseltresor ein Schlüssel verloren, lässt sich das Problem nicht so leicht lösen. Außerdem lassen sich die KIWI Ki nicht kopieren, wie das bei traditionellen Metallschlüsseln der Fall ist.

 

Ebenso sind Attacken, bei denen das Signal des Transponders verlängert wird (relay attacks), durch die zum patentangemeldete Kommunikationstechnologie ausgeschlossen.

 

Welche Probleme haben Sie mit Ihrem Schlüsseltresor oder anderen Systemen? Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen.

 

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Claudia Nagel

Dr.-Ing. Claudia Nagel hatte die Idee zu KIWI und gründete das PropTech 2012 gemeinsam mit Christian Bogatu und Peter Dietrich. Vor der Unternehmensgründung war die promovierte Ingenieurin Projektleiterin bei McKinsey. Als Erfinderin von KIWI ist sie die Expertin für alle Schlüsselthemen.

2 Comments
  • Posted at 19:34, 4. November 2018

    Guten Tag,

    interessantes Produkt was Sie entwickelt haben! Eine Frage hätte ich dazu: wenn die Verwaltung schon über das Smartphone realisiert ist, wieso muss man dann noch einen Transponder separat bei sich haben? Würde das nicht auch über das Smartphone funktionieren? Das habe ich stets dabei und könnte damit sogar Freunden, Bekannten oder der Familie Zugriff zu meiner Wohnung gewähren. Ich selbst nutze den altbekannten Schlüsseltresor nur für temporäre Zwecke, z.B. beim Joggen. Alles andere ich m.E. viel zu gefährlich.

    Viele Grüße
    Dominik

    • Malvina Voigt
      Antworten
      Posted at 17:22, 7. November 2018

      Hallo Dominik,

      vielen Dank für Ihren Beitrag zum Thema Schlüsseltresor.
      Eine Tür, die mit dem KIWI Zugangssystem ausgestattet ist, lässt sich entweder per Transponder oder per App öffnen. Ihre Freunde, Bekannte oder Familie können also mit der App Zugriff zu Ihrer Wohnung bekommen, sofern Sie vorher von Ihnen freigeschaltet wurden. Ältere Personen besitzen oft noch kein Smartphone, daher ist die Öffnung mit Transponder hier eventuell interessant. Auch wenn Sie beim Joggen das Handy zu hause lassen wollen, könnten Sie den Transponder in der Hosentasche mitnehmen um sich später Zugang zu Ihrem Zuhause zu verschaffen. Der Transponder ist sehr klein und leicht, so ist er beim Joggen nicht im Weg. Generell haben Sie also die Möglichkeit zwischen Transponder und Smartphone App frei zu wählen.
      Ich hoffe Ihnen weiter helfen zu können.

      Beste Grüße
      Malvina von KIWI

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