Berlin Recycling: KIWI Ki statt Schlüsselbund

Lesezeit: 2 Minuten

BR1Das Berliner Entsorgungsunternehmen Berlin Recycling setzt seit Mai 2015 auf KIWI. Das schlüssellose Türzugangssystem ermöglicht den Müllwerkern den Zugang zu Innen- und Hinterhöfen, ohne mit einem riesigen Schlüsselbund hantieren zu müssen. Der Transponder KIWI Ki ersetzt die Schlüssel für rund 1800 Türen.

 

Was für Bewohner oft selbstverständlich ist, wird für Entsorgungsunternehmen schnell zur Herausforderung: Mülltonnen befinden sich häufig in den Innenhöfen der Wohnhäuser. Diese sind mit Tür und Tor gesichert. Für jede Türe benötigen die Entsorger einen eigenen Schlüssel, um die regelmäßige Müllentsorgung durchführen zu können. Das Ergebnis dieser Praxis sind riesige Schlüsselbunde, mit denen sich jeder Fahrer täglich befassen muss. Dieses Vorgehen ist nicht nur unpraktisch, sondern auch risikoreich, wenn Schlüssel verloren gehen.

KIWI ersetzt Metallschlüssel

Der klassische Metallschlüssel birgt für Entsorger zwei Probleme. Zum einen: Das Fehlen des richtigen Schlüssels. In diesem Fall ist der Fahrer darauf angewiesen, dass ihm jemand Zugang gewährt und die Tür zum Innenhof aufschließt. Und zum anderen: Das Finden des richtigen Schlüssels. Der Schlüssel befindet sich mit unzähligen weiteren Schlüsseln an einem großen Schlüsselbund, den die Müllwerker am Mann tragen. Vor jeder Abfallstelle muss schnell der richtige Schlüssel parat sein. Das erfordert eine aufwändige Organisation von den Kraftfahrern. Beschwerliches Suchen ist im Arbeitsalltag nicht praktikabel. Dank KIWI werden beide Probleme aus dem Weg geräumt.

 

Mit Nutzung des KIWI Portals wird die Schlüsselverwaltung deutlich verbessert. Von chaotischen Schlüsselbunden zu einer geordneten Übersicht im online verfügbaren Portal. Damit können auch die einzelnen Touren flexibel geplant werden. Es ist möglich, Zugangsberechtigungen kurzfristig zu vergeben und zu entziehen, da Portal und Transponder in Echtzeit kommunizieren. Dadurch wird der Verwaltungsaufwand in der Zentrale geringer und der Weg zwischen Zentrale und Fahrer verkürzt.

Kraftfahrern wird der Arbeitsalltag erleichtert

Die Kraftfahrer von Berlin Recycling sind ausgestattet mit den Transpondern, mit denen die Türen bereits bei der Annäherung entriegelt werden. Berlin Recycling hat derzeit 180 KIWI Ki in Gebrauch. 180 Kraftfahrer sind mit den Transpondern ausgestattet. Somit ermöglicht KIWI den Zugang zu rund 1800 Türen, für die andernfalls jeweils ein Schlüssel am Schlüsselbund baumeln würde. Mit KIWI hat das Warten auf eine befugte Person und das lästige Schlüsselsuchen ein Ende.

BR_Infografik_3Der optimierte Arbeitsalltag

Mit der Kooperation mit KIWI gehen viele Vorteile einher. Die bisher gängige Praxis konnte durch die Nutzung optimiert werden. Durch das schlüssellose Zugangssystem sparen die Müllwerker Zeit und erleben einen weniger komplizierten Arbeitsablauf. Das erforderliche Maß an Schlüsselverwaltung wird deutlich reduziert. Jeden Monat spart Berlin Recycling ganze acht Stunden Arbeitszeit pro Tour ein. Damit wird die Arbeitseffizienz gesteigert. Eine hohe Ersparnis von Zeit und Geld sowie eine vereinfachte Arbeitsstruktur für die Mitarbeiter dank KIWI!

Über Berlin Recycling

Die Berlin Recycling GmbH ist Berlins größter Entsorger für Pappe, Papier, Glas und Gewerbeabfälle. Mit umfangreichen Dienstleistungen wird eine individuelle, saubere und schnelle Entsorgung gewährleistet. Mit aktuell 304 Mitarbeitern und einer Flotte von 140 Fahrzeugen (Stand Februar 2017) zählt sie zu einem der größten überregionalen Wertstoff- und Entsorgungsunternehmen in Berlin und bedient 75.000 Kunden im Berliner Stadtgebiet und Umland. Die Berlin Recycling GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR).

 

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2 Gedanken zu „Berlin Recycling: KIWI Ki statt Schlüsselbund“

  1. Die Kiwi-Idee ist gut. Berlin Recycling nutzt bei uns den Schlüsseltresor, anstatt Kiwi. Alba hat trotz Nachfrage sehr schwerfällig reagiert. Auf den “alten Hausschlüssel” warte ich immer noch. Die Post meldet sich auf Anschreiben überhaupt nicht. Es werden die monatlichen Kosten gescheut und dabei wenig an die Erleichterung der Mitarbeiter gedacht.

    Antworten
    • Vielen Dank für Ihr Feedback. Wir freuen uns, dass Ihnen die KIWI Idee gefällt! Wenn Sie mir Ihre Adresse per E-Mail an [email protected] durchgeben, frage ich für Sie gerne bei ALBA nach, woran es gelegen hat.
      Viele Grüße
      Julia Rubin

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