API-Schnittstelle

Mit der KIWI API-Schnittstelle sicher in vorhandene Softwarelösungen integrieren

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Wäre es nicht praktisch, wenn Sie zwei beliebte Anwendungen einfach miteinander kombinieren könnten? Die Digitalisierung bringt viele technische Neuheiten und Tools mit sich, die das Leben eines Hausverwalters oder Dienstleisters erleichtern. Händische Dokumentation und Datenpflege gerät immer mehr ins Abseits. Abläufe werden automatisiert und digitalisiert, sodass die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Parteien und Abteilungen leichter fällt. Um von der Vielzahl an Tools und Anwendungen nicht überflutet zu werden, können Funktionen aus verschiedenen Anwendungen einfach über eine API-Schnittstelle in vorhandene Software integriert werden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Mittels API-Schnittstelle lassen sich Funktionen in andere Softwarelösungen integrieren
  • Die KIWI Funktionen zur Türöffnung und Verwaltung von Zutrittsrechten lassen sich beispielsweise in ein bestehendes ERP-System einbinden
  • Gesichtserkennung statt App: Das Unternehmen WATTx setzt mit der offenen KIWI API das kreative Türöffnen im eigenen Büro um

 

Die Vielzahl von hilfreichen Anwendungen, die unterschiedliche Bereiche der Arbeitsprozesse digitalisieren, kann Unternehmen aber auch überfordern. Viele Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen und Dienstleistungsunternehmen nutzen beispielsweise bereits eine Verwaltungssoftware, wie ein ERP-System. Weitere Apps oder Tools für den Computer, die einzelne Prozesse digitalisieren, bedeuten meist zusätzliche Anwendungen, die bedient werden müssen und eine Vielzahl an Passwörtern, die man sich merken muss. Müssen PropTech-Anwendungen mit Daten gespeist werden, etwa zur Mieterverwaltung, wird die Datenpflege plötzlich sogar zur doppelten Arbeit.

 

Wäre es da nicht praktisch, wenn man einzelne hilfreiche Funktionen einfach in das gewohnte ERP-System einbinden könnte? Das funktioniert! Über eine API-Schnittstelle können verschiedene Anwendungen miteinander gekoppelt werden. Das lässt sich am Beispiel von KIWI verdeutlichen.

Was bedeutet eigentlich API-Schnittstelle?

Über eine API-Schnittstelle können Programme an ein Softwaresystem angebunden werden. Verfügt also eine Software über eine API-Schnittstelle, können Entwickler eine bestimmte Funktion in diese integrieren, sodass die Funktion nicht über ein externes eigenes Steuerungstool bedient werden muss. Stattdessen ist sie nun direkt über die Software nutzbar. Dass es sich dabei um eine „offene“ Schnittstelle handelt, bedeutet, dass kein spezieller Zugangscode benötigt wird, um die Funktion in eine Software anzubinden. Also muss der Hersteller nicht um Erlaubnis gefragt werden, ohne dass die Sicherheit gefährdet wird.

Die KIWI API-Schnittstelle

Was zunächst kompliziert und technisch klingt, lässt sich mit einem Beispiel leicht erklären. Das schlüssellose Schließsystem KIWI bietet ein Verwaltungstool an: das KIWI Portal. Dieses ist die Steuerzentrale, die jederzeit im Browser aufgerufen werden kann. Verwendet nun die Hausverwaltung KIWI zur Schlüsselverwaltung, sieht sie im KIWI Portal sämtliche Türen des Bestands, verwaltet die Zutrittsrechte der einzelnen Nutzer und öffnet Türen bequem vom Schreibtisch aus.

 

Nun verwenden einige Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen bereits eine Software zur Verwaltung ihrer Kunden und Prozesse. Ein Beispiel hierfür ist Aareon. Dank der KIWI Integration in das Service-Portal Mareon können Handwerker nun über die Mareon App Türen zu entsprechenden Gebäuden mit KIWI öffnen.

 

Durch die Anbindung von KIWI an ERP-Systeme mittels API-Schnittstelle wird die Datenpflege vereinfacht. Wird beispielsweise ein neuer Mieter angelegt, kann so automatisch das Zutrittsrecht digital bei Beginn der Mietperiode an ihn übertragen werden. Schlüsselübergaben sind somit nicht mehr notwendig. Ebenso wird das Zutrittsrecht des Mieters bei seinem Auszug automatisch gelöscht.

Ist das denn sicher?

Eine offene API-Schnittstelle macht die Kombination praktischer Funktionen einfach und unkompliziert. Doch wie sieht es mit der Sicherheit aus? KIWI stellt seine Schnittstelle anderen Unternehmen frei zur Verfügung. Die Sicherheit des KIWI Systems ist dadurch nicht gefährdet. Die API-Schnittstelle bietet lediglich die Möglichkeit, KIWI in weitere Anwendungen zu integrieren. Es gibt hingegen keinen Weg, die Software von KIWI selbst zu beeinflussen. Um KIWI stets auf dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnik zu halten, wird das System regelmäßig mittels eigener Testangriffe durch Kryptografen und Sicherheitsexperten überprüft. Die patentierte Verschlüsselungstechnologie von KIWI und der TÜV-zertifizierte KIWI Türsensor machen KIWI zu einem sicheren System.

WATTx und die KIWI API

Wie man dank der KIWI API kreativ werden kann, demonstriert das Technologie-Unternehmen WATTx. Das WATTx Team nutzt KIWI Smart Entry an ihrer Büro-Eingangstür. Um es den Mitarbeitern leichter zu machen, ihre Fahrräder durch die Bürotür zu transportieren, überlegten sie sich eine innovative Lösung. Anstatt die KIWI App zu nutzen, installierte WATTx eine Kamera im Eingangsbereich. Mittels Rasberry Pi, also einem Mini-Computer, und der offenen KIWI API-Schnittstelle verband WATTx die Kamera mit KIWI. Der KIWI Pi ist geboren.

 

Um die Idee des bedienungslosen Türöffnens umzusetzen, entwickelt WATTx eine Gesichtserkennungssoftware. Diese überprüft 128 Merkmale im Gesicht der Person, die vor dem Büro in die Kamera schaut. Diese werden mit einer Datenbank abgeglichen, in der alle Mitarbeiter, die Zutritts zum Büro haben, gespeichert sind. Erkennt die Software das Gesicht als zulässig, öffnet KIWI die Tür. Dieses Prinzip, das man beispielweise vom neusten iPhone kennt, hat WATTx in der Anschaffung weniger als 50 Euro gekostet (Kamera + Rasberry Pi).

Vielfältige Möglichkeiten mit KIWI

Die Möglichkeiten durch die offene KIWI API-Schnittstelle sind vielfältig – von der Integration der KIWI Funktionen in bestehende ERP-Systeme, weitere Verwaltungsplattformen, wie Allthings, bis hin zur Umsetzung komplett neuer Ideen, wie das Beispiel WATTx zeigt, ist alle möglich. KIWI passt sich genau Ihren Vorstellungen und Anforderungen an.

 

Sie haben Interesse KIWI in Ihre Anwendung zu integrieren? Unsere Experten helfen Ihnen gern weiter und freuen sich auf Ihre Nachricht.

Kostenlose Beratung

Karsten Nölling

Der Experte für Wohnungswirtschaft Karsten Nölling ist seit September 2016 Vorsitzender der Geschäftsführung der KIWI.KI GmbH. Bereits seit Ende 2014 war er als Vertriebsleiter bei KIWI tätig und Mitglied des Executive Committees. Vor KIWI entwickelte er als Firmengründer einen digitalen Concierge Service für Hotels und war als Head of Operations für das Startup 9flats verantwortlich. Davor war Karsten Nölling Unternehmensberater bei McKinsey & Company und Projektleiter für Lean Manufacturing bei Mercedes-Benz. Bei Twitter ist er zu finden als @KarstenNoelling.

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